" Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt /
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht




Freitag, 21. Januar 2011

Haben Juden in Europa eine Zukunft?

"Die islamisch/islamistische Judenfeindschaft tritt neben den linken Antiisraeldiskurs (mit dem sie sich teils vermischt)."

http://blog.zeit.de/joerglau/2011/01/20/haben-juden-in-europa-eine-zukunft_4487

Donnerstag, 20. Januar 2011

Oberstes Gericht kungelt mit Kirche

von Georg Korfmacher*, München

Paradox: Über was unter Ausschluss der Öffentlichkeit am 21.1.2011 im Bundesverfassungsgericht mit Dr. Robert Zollitsch gekungelt werden soll, wird schon vorab herausposaunt (Pressemitteilung Nr. 5/2011 des BVG), nämlich „Die Zuordnung von Staat und Kirche in Deutschland vor dem Hintergrund aktueller laizistischer Bestrebungen“. Dabei hatte doch gerade erst der Papst in seiner Neujahrsbotschaft zum Weltfrieden den Laizismus bereits religionsfeindlichem Fundamentalismus zugeordnet. Schlimmer und eindeutiger kann ja wohl nicht zugeordnet werden. Das allerdings in Kontinuität mit der Aussage eines früheren Papstes, der den Laizismus die Pest seiner Zeit zieh, und gleichzeitig im Widerspruch zur Aussage des jetzigen Papstes, der den positiven Laizismus à la Sarkozy „gut“ findet. Aber vielleicht bringen die klugen Köpfe unserer obersten Richter etwas Ordnung in diesen Wirrwarr. Dabei reden die Herren erst heute auf jeweils allerhöchster Ebene über ein Thema, das bei unseren Nachbarn in Frankreich seit über hundert Jahren Staatsraison ist, nämlich die strikte Trennung von Staat und Kirche.
Gespannt kann man auch sein, was die Herren wohl zum Thema „Religiöse Symbole und Öffentlichkeit“ plaudern, zumal die Catholica während ihrer Eroberung der Welt radikal alle religiösen Symbole Andersdenkender vernichtet hat. Gleichgültig ob die im stillen Kämmerlein oder öffentliche. Aber die Macht wie seinerzeit hat die Catholica heutzutage nicht mehr. Jetzt hat sie Angst, dass es ihr an die Symbole geht.
Aber warum scheut die Catholica bei dem gesellschaftspolitischen Thema Laizismus die Öffentlichkeit? Was hat sie den höchsten Richtern denn zu flüstern, was keiner wissen soll? Zum Thema christliche Nächstenliebe oder anderen schönen Worten aus den Evangelien wird sicherlich nicht geschwätzt.
Unsere höchsten Richter sollten sich auf jeden Fall die Mahnung des grossen Kultur- und Literaturkritikers Johannes Scherr merken: „So oft der Staat ….. mit der Kirche sich einlässt, wird er der verlierende Teil sein“.

* der Autor ist Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft „Laizismus“ in der Partei DIE LINKE in Bayern

Dienstag, 18. Januar 2011

Neues vom Schweigekartell

 Neben den üblichen Verdächtigen fällt auch den folgenden Mavi Marmara Kapitänen, Iranreisenden, Intifada bis zum Sieg-Kämpfern und Nichts ist wichtiger als Frieden-Linken nichts zu Tunesien ein (Stand 17.1.2011)  Lukrezia (Kein Disease) Jochimsen, Die Partei Die Linke (inklusive der Frauendeckreisenden Groth und Höger), Deutscher Freidenkeverband, Netzwerk Friedenkooperative, Attac, usw. usf.
Sie haben 2009 zum Green Movement im Iran geschwiegen, sie schweigen 2011 zur Jasmin Revolution in Tunesien. Sie schweigen und schweigen.

Hätten doch die Tunesier nur mehr USA-Fahnen verbrannt, Ben Ali einen zionistischen Knecht geschimpft und, statt für mehr Freiheit im eigenen Land zu sorgen, Medikamente für den darbenden Gazastreifen gesammelt, ich wette, das dann als kämpfendes tunesisches Volk titulierte  hätte sich vor lauter Solidaritätsadressen aus der deutschen Linken kaum retten können. 

18. Januar 2011, von Thomas von der Osten-Sacken

Donnerstag, 13. Januar 2011

Ist die Idee des Nationalstaats überholt?

"Ist die Idee des Nationalstaats überholt", fragt Yoram Hazony in einem "Merkur"-Artikel zum Thema "Israel aus europäischer Sicht". "Israels Politik war in den letzten vierzig Jahren sehr ungleichmäßig, manchmal war sie besser, manchmal schlechter. Und das Geschick, mit dem Israel seine Interessen in den Medien und auf diplomatischem Wege vertrat, war ebenfalls manchmal größer, manchmal geringer. Doch die internationalen Bemühungen, Israel zu diffamieren, zu delegitimieren und aus der Völkergemeinschaft zu verstoßen, gingen weiter und wurden trotz der vielen Schwankungen in der israelischen Politik und Öffentlichkeitsarbeit immer intensiver und effektiver." 


-> Weiterlesen

Mittwoch, 12. Januar 2011

Zur „Wege-zum-Kommunismus-Debatte“ in DER LINKEN

Roadmap zur wahren Lehre: Die Chimäre und das Eigentor der Gesine L.
Eine gute Analyse und Stellungnahme vom Erlanger Genossen Dieter Stolpe. -> Hier lesen


Mittlerweile gibt es Entwarnung an der K-Front:

Kommunismus dementiert Gerüchte um Comeback

Plant angeblich kein Comeback in Europa:
Der Kommunismus (Archivbild)
  kojote/BERLIN, 11.01.11Der Kommunismus hat sich am Dienstag von Gesine Lötzsch distanziert und den Spekulationen über eine neue Europa-Tournee widersprochen.
In einer knappen Pressemitteilung bedankte sich der Kommunismus bei seinen Fans für ihre langjährige Treue, dementierte aber alle Gerüchte um ein mögliches Comeback. „Nach den Abschiedsshows in Kuba und Nordkorea ist definitiv Schluss“, hieß es in der Erklärung.
Der Kommunismus war in seiner langen Karriere immer wieder wegen umstrittener Live-Auftritte ins Gerede gekommen. Er selbst hatte dafür stets unfähiges Management und falsche Berater verantwortlich gemacht.

Samstag, 8. Januar 2011

MANIFEST DER FREE GAZA YOUTH: Wie Läuse unter den Nägeln

Ein bewegender Aufschrei:

http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wie-laeuse-unter-den-naegeln/

Dazu passt diese Meldung:  "Schwächelnde Hamas greift wachsende Linke Organisationen an":

http://switzerland.indymedia.org/de/2010/09/77366.shtml

Während die Hamas in Gaza immer mehr an Zustimmung verliert, sind linke Kräfte, insbesondere die kommunistische PFLP am wachsen. Die Hamas weiss sich dagegen oft nur noch mit Gewalt zu wehren. Die Fotos stammen von einer Kundgebung der PFLP im Gaza-Streifen Ende letzten Jahres, an der sich 70'000 Menschen beteiligten. 

Was sie also eigentlich mit westlichen! LINKEn (insbesondere KommunistInnen) machen müssten, die Gaza erreichen und den "Kampf gegen die Besatzung" unterstützen?


Und dass westliche KommunistInnen ihre arabischen GenossInnen verraten und den religiösen Extremisten ausliefern, wenn sie dieses System mit Wort und Tat unterstützen?


KommunistInnen in islamischen Staaten z.B. werden meistens, so man ihrer habhaft wird, schlichtweg umgebracht. Und trotzdem sind die europäischen Kommunisten meist glühende Verfechter des Islam, sehen islamistische Regime als Verbündete und sind zuvörderts vehemente “Israelkritiker” *husthust*. Von ein paar Ausnahmen abgesehen. Man frage mal die iranischen Exilkommunisten ;-))

Donnerstag, 6. Januar 2011