" Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt /
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht




Samstag, 30. April 2011

LINKE verurteilt Aufrufe zum Boykott israelischer Waren

Am Beginn der heutigen Vorstandsitzung stellte die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch, klar: „Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei keinen Platz. Wir treten überall und entschieden gegen antisemitisches Gedankengut und rechtsextreme Handlungen auf. Dazu gehört ebenso, dass wir Aufrufe zum Boykott israelischer Waren klar verurteilen."

Mittwoch, 27. April 2011

Offene Volksverhetzung der LINKE.Duisburg

Informiert euch über die "Judenpresse"!
"Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei !"

Nachdem auf einem Landesparteitag der  LINKE Süden (Bayern) und mit einer Aktion in Zusammenhang mit der der LINKE Norden (Bremen) bereits ein Israelboycott gefordert wurden, wollte der LINKE Westen (Duisburg) nicht zurückstehen. Um die GenossInnen AntizionistInnen zu übertrumpfen, griff man auf gute Freunde bei Radio Islam (http://www.abbc.net/islam/deutsch/deutsch.htm) zurück, die ebenfalls eine lange, antisemitische Traditionslinie aufweisen können.


Zu den dort angebotenen Texten gehören neben Hitlers "Mein Kampf" auch die "Protokolle der Weisen von Zion."  Aus dem Konvolut verlockender Schriften griff man sich dann ein mit einem Hakenkreuz in einem Davidstern verziertes Flugblatt, in dem es heißt:  -> Weiterlesen bei Haskala Bayern


Hier gibt es bereits umfassende Berichterstattung:  

http://www.ruhrbarone.de/die-linke-duisburg-antisemitische-hetze-zum-download/ 

http://npd-blog.info/2011/04/27/nazi-hetze-bei-der-linkspartei/ 

http://reflexion.blogsport.de/2011/04/27/die-linke-gegen-israel/  

Dienstag, 26. April 2011

Die Mutter aller Fragen zur Islamdebatte

"Die eigentliche Frage lautet: Wie weit lassen die Anhänger einer Religion Kritik an ihrem Glauben zu? Das ist die Mutter aller Fragen. Alles übrige ist Beiwerk"

Cigdem Toprak

Montag, 25. April 2011

Sonntag, 24. April 2011

Zum Mord an Vittorio Arrigoni - Wurzel linken Antisemitismus

"Gerd Albartus ist tot. Er wurde bereits im Dezember 1987 erschossen, nachdem er von einer Gruppierung, die sich dem palästinensischen Widerstand zurechnet und für die er gearbeitet hat, vor ein Tribunal gestellt und zum Tode verurteilt worden war. ... Es gehört zu den makaberen Parodien dieser Geschichte, daß Gerd, in dessen politischer Biographie die praktische Unterstützung des palästinensischen Widerstandes durchgängig eine zentrale Rolle eingenommen hat, ausgerechnet einer jener Gruppen zum Opfer gefallen ist, die sich als Teil dieses Widerstandes begreift. 


Das Kommando hatte Geiseln genommen, deren einzige Gemeinsamkeit darin bestand, daß sie Juden waren, soziale Merkmale wie Herkunft oder Funktion, die Frage der gesellschaftlichen Stellung oder der persönlichen Verantwortung, also Kriterien, die wir eigentlich unserer Praxis zugrunde legten, spielten in diesem Fall keine Rolle. Die Selektion erfolgte entlang völkischer Linien..... .


Die legitime und notwendige Kritik an der israelischen Besatzungspolitik sowie die selbstverständliche Solidarität mit dem Widerstand der Palästinenser war umgeschlagen in die Bereitschaft, jüdische Passagiere gleich welcher Staatsangehörigkeit für den Terror und die Grausamkeiten des israelischen Regimes haftbar zu machen und damit sozialrevolutionäre Maßstäbe gegen die der Sippenhaft einzutauschen. Das Ausmaß an historischer Amnesie und moralischer Desintegration, das in dieser Bereitschaft zum Ausdruck kommt, ist die schwerste Hypothek, mit der unsere Geschichte belastet ist." Revolutionäre Zellen: Gerd Albartus ist tot, Dezember 1991


Quelle:http://www.freilassung.de/div/texte/rz/zorn/Zorn04.htm

Samstag, 23. April 2011

SPD und Grüne "machen Radikale salonfähig"

"Man hat den Eindruck, als dürfe man bei SPD und Grünen nicht über die Wertekollision des Islam mit unserer freiheitlichen Gesellschaft diskutieren." Kritik von den Aleviten:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13242127/SPD-und-Gruene-machen-Radikale-salonfaehig.html


FRANKFURTER VOGEL-KUNDGEBUNG: DER WEIBLICHE ISLAMISMUS 
"Diese jungen, perfekt Deutsch sprechenden Musliminnen waren wütend,  hasserfüllt und aufgebracht, weil sie sich ihrer Engstirnigkeit bewusst sind. Ihre Wut richtet sich eigentlich gegen sich, ihre Gemeinschaft und all die Anhänger Vogels selbst, projziert wird es aber auf junge Frauen, die aus islamisch geprägten Ländern stammen, sich aber dem Dogmatismus, den Ungerechtigkeiten und der Intoleranz durchaus bewusst sind. Vielmehr noch: sie kämpfen mit all ihrer Kraft dagegen an. Es war erschreckend zu sehen, wie die Unterstützerinnen, also nicht die Männer, sondern gerade das im Islam am stärksten unterdrückte Geschlecht auf Freiheit, auf demokratische Werte und Kritikfähigkeit negativ reagieren."
http://cigdemtoprak.de/2011/04/21/frankfurter-vogel-kundgebung-der-weibliche-islamismus/

Rede von Mina Ahadi:

Donnerstag, 21. April 2011

Motivwagen D´dorf 2011



Mittwoch, 20. April 2011

Der Islam und die nützlichen Idioten

Es ist ein faszinierendes Phänomen: Warum verbünden sich Menschen und Organisationen, die sich progressiv nennen, mit reaktionären Muslimen?


Das Problem für viele Juden ist, dass sich die Progressiven des 21. Jahrhunderts und ihre Aversion gegen die jüdische Ethnizität von den Antisemiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr unterscheiden lassen. Deren Slogan war: Schickt die Juden nach Palästina. Jetzt sagen die Progressiven: Schmeißt die Juden raus aus Palästina.


Was wir in Gaza beobachten, ist die vollendete Inszenierung eines meisterhaften islamistischen Theaterstücks. Und die Empörung der Medien markiert das nächste Kapitel in der langen Geschichte des europäischen Judenhasses. Es ist wieder salonfähig, Antisemit zu sein. Das ist nur der Anfang von Schlimmerem. ->Weiterlesen

Dienstag, 19. April 2011

Wird Israel Energie-Supermacht?

Wenn man beobachtet, wie Israel von judenhasserischen Extremisten umzingelt wird und in den UN systematisch denunziert und isoliert werden soll, kann einem um den jüdischen Staat bisweilen schon angst und bange werden. Zumal Europa, tendenziell aber auch die USA ,immer weiter auf Distanz zu ihm zu gehen scheinen. Hat Israel für den Westen doch seit dem Ende des Kalten Krieg, in dem es als Bastion gegen den Einfluss der Sowjetunion im Nahen Osten gebraucht worden war. für den Westen an strategischer Bedeutung verloren. Namentlich in Europa wächst der Unwille, sich wegen dem winzigen Israel auf Dauer mit der großen “islamischen Welt” anzulegen. Das bisschen schlechtes Gewissen wegen der sechs Millionen europäischer Juden, die vor etlichen Jahrzehnten ermordet wurden, soll die eigene Handlungsfreiheit möglichst nicht mehr allzu sehr beeinträchtigen.
Gut, immerhin hat Israel eine starke, florierende, höchst innovative Wirtschaft, die ihm jenseits aller Konflikte, von denen es bedroht wird, eine aussichtsreiche Zukunft sichert. Aber das reicht offenbar nicht so ganz aus, um sich in der Weltöffentlichkeit beliebt zu machen. Jetzt aber könnte Israel (nicht nur) für den Westen doch wieder so richtig hochinteressant und weltweit heiß begehrt werden. Denn es verfügt über enorme Vorkommen an Öl und Erdgas. Die Ölvorkommen sollen sogar größer sein als die Reserven Saudi-Arabiens, die Erdgasvorkommen etwa der Hälfte von denen der USA entsprechen. Und das bei einem so kleinen Land, das vergleichsweise kaum Eigenbedarf hat und praktisch alles, was es fördert, exportieren kann.
Bisher fehlte Israel die Technologie zur Förderung dieser Schätze, doch das hat sich jetzt geändert. Wird Israel jzur Energie-Supermacht? Alleine wegen der Aussicht, dass allen offenen und verdrucksten Israelfeinden dieser Erde, die das “zionistische Gebilde” triumphierend schon kurz vor seinem Ende sehen möchten, dann mal so richtig die verhärmte Klappe runterfallen würde, kann man sich auf diese Entwicklung schon einmal herzlich freuen! Quelle

Sonntag, 17. April 2011

Graue Wölfe in Fürth gestoppt!

 Das ist ein schöner Erfolg unser aller Bemühungen! Folklore - ja, nationalistischer Rassismus - nein! Unsere
unabhängigen, diversen Stellungnahmen an OB und Stadtrat sowie das Verteilen des Artikels von Kemal Bozay und des Themenhefts "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft" von Schule ohne
Rassismus an unsere StadträtInnen scheint Früchte getragen zu haben.

Siehe auch: http://nazistop-fuerth.blogspot.com/
http://alf.blogsport.de/
http://www.nazistopp-nuernberg.de/Dezember-2010_index70.htm




Der Feind in meinem Bett

Der Genosse Vorsitzende hat es gesagt: Der Feind steht innen. Es ist nun hoch an der Zeit, eine zentrale Parteikontrollkommission zu schaffen. Dringlichste Aufgabe muss sein, die organisatorische und inhaltlich Festigung der Partei und ihre Säuberung von feindlichen und entarteten Elementen zu organisieren. Sozialdemokratismus, Karrierismus und Saboteure gefährden die Einheit der Partei.

Ich rege daher an, ein Organ der Partei mit Namen "Außerordentliche  Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, entarteter Elemente und Sabotage." (ВЧК) zu gründen.

Der Landesverband Saar geht mit seine Vorschlägen zur Satzungsänderung zwar schon in die richtige Richtung, allerdings nicht schnell.- und konsequent genug.

Quelle: Parteitag in Hamburg

Freitag, 15. April 2011

Israel wieder mal schuld

Bin ich froh, dass ich solche PMs von "meinen" MdBs nicht mehr mitverantworten muss. Welche geistigen Volten diese IdiotInnen schlagen, um Israel die Schuld geben zu können, ist einfach ekelerregend.

"Es ist tragisch, dass die gewaltsame israelische Besatzung und die Blockade Gazas sowie die politische Spaltung der PalästinenserInnen dazu führen, dass Gruppen gestärkt werden, die mit brutaler Gewalt gegen die palästinische Gesellschaft und die Solidaritätsbewegung vorgehen."

http://www.movassat.de/561

Das ist Mut: Männer mit Schleier


 „Ich bin stolz, das Kopftuch meiner verstorbenen Mutter zu tragen, dasselbe Kopftuch, was meiner Frau aufgezwungen wird, und dasselbe Kopftuch, von dem die rückwärtsgewandte Banalität, die den Iran regiert, denkt, es werde Majid Tavakoli erniedrigen. Wir alle sind Majid Tavakoli – und wir iranischen Männer sind spät dran. Hätten wir reagiert, als das Kopftuch unseren Schwestern vor 30 Jahren aufgezwungen wurde, stünden wir heute vielleicht nicht an dieser Stelle.“ ->Quelle

Donnerstag, 14. April 2011

Arabqueen sagt


Das unsägliche Manifest der beleidigten Muslime
"Wenn wir dieses "Manifest der Vielen“ ernst nehmen wollen, so müssen wir uns fragen, wo können wir diesen Menschen helfen? Wie können wir es schaffen, dass sie sich als Muslime nicht mehr ausgegrenzt fühlen? Hierzu gibt uns Christoph Peters in seinem Geleitwort den eigentlich Wink mit dem Zaunpfahl, denn all diese schrecklichen Dinge geschähen "im Namen der geschützten Meinungsfreiheit“.
Er ist entsetzt darüber, "wie viel veröffentlichte Boshaftigkeit und Diskriminierung durch die Pressefreiheit geschützt wird“. Ja, es ist schon so eine Sache mit der Meinungs- und Pressefreiheit, manch einer hasst sie wie die Pest, während andere es in Kauf nehmen, für sie zu sterben.
Und genau Letzteren ist zu verdanken, dass in diesem Buch so hanebüchene Vergleiche wie jener zwischen Judenverfolgung und Islamkritik gezogen werden dürfen. Das hält Deutschland aus."

Mittwoch, 13. April 2011

„Ziel ist nicht die Gleichberechtigung in Israel, sondern der Kampf gegen Israel.“

Erklärung des BAK Shalom zur Veranstaltung „Repressionen gegen palästinensische Menschenrechtsverteidigerlnnen und Parlamentarierlnnen in Israel“ mit Hanin Zoabi, Annettte Groth und Inge Höger am 5. April 2011 in Berlin:

„Ziel ist nicht die Gleichberechtigung in Israel, sondern der Kampf gegen Israel.“, denn „das Problem sind nicht die Grenzen Israels von 1967, sondern die von 1948.“

Dienstag, 12. April 2011

Movassat und Fukushima

LINKE.MdB Movassat beschwert sich: "Bundesregierung fördert Bau von AKWs im Ausland."

Am Beispiel Movassat zeigt sich deutlich die Wendehalsigkeit und Prinzipienlosigkeit   einiger LINKER Führungsfiguren.  Movassat war einer derjenigen, die vor Fukushima lautstark   "für das Recht des Iran auf Atomtechnologie" gestritten hat.   Warum er nun der Bundesregierung vorwirft, dieses (zweifellos vorhandene Recht) zu fördern,   bleibt sein Geheimnis.

Einführung in die Logik – Teil 1:

Atomkraft in der EU und Japan ist ganz böse und gehört sofort weg.
Der Iran hat allerdings ein Anrecht auf Atomkraftwerke, weil deren Atomprogramm rein friedlichen Zwecken dient.  Frei nach Voltaire: Ich mag verdammen, dass Atomkraftwerke gebaut und eingesetzt werden, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du welche bauen darfst.”

Werterelativismus pur.

Wie titelt die Bundestagsfraktion vor einem Jahr? “Iran: Der Westen sucht die Konfrontation. 19.05.2010 von– Niema Movassat ”

"Als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrages ist es dem Iran wie jedem anderen Staat nach dem Völkerrecht erlaubt, Atomtechnologie friedlich zu nutzen – was auch bedeutet, dass der Iran das Recht hat, im eigenen Land Uran anzureichern." http://www.movassat.de/p/1986

Ein Scherbenhaufen namens Linkspartei

"Es war ein chaotischer Landesparteitag der bayerischen Linken 2010 in Schwaben. Nun ist er von der Landesschiedskommission im Nachhinein für ungültig erklärt worden - und damit auch die Wahl des Vorsitzenden." -> Lesen


Machtspielchen und Sektierereien: 
"Die Linkspartei ist als politisches Projekt in Bayern gescheitert. Sie hat einigen ihrer Mitglieder, zuvörderst bekannten Gewerkschaftern wie Klaus Ernst, Harald Weinberg oder Thomas Händel, lukrative Abgeordnetenmandate beschert, und deren willfährigsten Dienern bezahlte Pöstchen in den Abgeordnetenbüros"
->Lesen

Samstag, 9. April 2011

Bremer Linke wollen Israel durch Boykott „reinigen“

Wie aktueller Antisemitismus in Deutschland aussieht, zeigt eine Boykott-Aktion des Bremer Friedensforums: Nazivergleiche, Apartheidsvorwurf und Juden für Antisemitismus verantwortlich machen – aber natürlich alles im Namen der Menschenrechte.
Quelle: http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/bremer-linke-wollen-israel-durch-boykott-reinigen7654/

Mittwoch, 6. April 2011

Endlich geschafft

Wo die SED versagte, woran auch DIE LINKE scheiterte, nun haben es CDU/CSU und FDP geschafft:

"endlich sei Deutschland, mit dem man ja schon in der Vergangenheit
sehr gute Beziehungen gehabt habe, nun „ganz an der Seite Chinas“. Die Enthaltung im Sicherheitsrat in Sachen Libyen schaffe eine neue Qualität der Zusammenarbeit." http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/unterwegs-aussenminister-3-tage-peking/

Deutschland hat 22 Jahre nach dem Mauerfall wieder einen "großen Bruder". Wie schon Monty Python sangen:

"I like Chinese.
I like Chinese.
There's nine hundred million of them in the world today.
You'd better learn to like them; that's what I say."

Dienstag, 5. April 2011

Austritt aus der Partei DIE LINKE


Hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung aus der Partei DIE LINKE aus.

Begründung:

Eingetreten bin ich in die damalige WASG, um mich gegen die Schrödersche Agendapolitik, Hartz IV,  und die unsägliche Renten,-Steuer.- und Gesundheitsreformen zu Lasten der abhängig Beschäftigten, Alleinerziehenden, Kleinrentner und Arbeitslosen  zu engagieren.Ich habe die ersten 20 Jahre meines Lebens in der DDR verbracht, eine Erfahrung die ich nicht missen möchte.Meine größte Lehre daraus ist, dass soziale Sicherheit nichts wert ist, wenn es nicht auch Demokratie, allgemeine, freie und gleiche Wahlen, freie und starke Gewerkschaften, Bewegungsfreiheit, das Recht auf freie Meinungsäusserung und eine freie Presse gibt.

Heute finde ich mich in einer Partei, in der die Parteivorsitzende zusammen mit einer RAF-Terroristin “Wege zum Kommunismus” suchen will und weibliche Bundestagsabgeordnete (die jedes fehlende Binnen-I oder nichtquotierte Redelisten bemängeln würden) auf dem Frauendeck eines Islamistenkreuzers der faschistischen HAMAS  zu Hilfe eilen. Repressive, antiemanzipatorische  Religionen, Nationalisten und Diktaturen werden hofiert und Künstler wie Kurt Westergaard als “Rassisten” bezeichnet. Die links-jihadistische Querfront ist auch keine Schnapsidee einiger verwirrter Antiim­perialisten mehr. “Als im Iran die Opposition gegen das die Hamas protegierende Mullah-Regime aufstand, verweigerte die Linke in Deutschland ihr weitgehend die Solidarität und glänzte durch Schweigen. Was bis dahin Schweigen, Nicht-Reaktion war, wurde, als die »Mavi Marmara« in Istanbul ablegte, zur aktiven Kollaboration.” (Ivo Bozic)

Es hat ein Werterelativismus Einzug gehalten, der seinesgleichen sucht.

Ich vermute, die West-Linke ist deswegen gescheitert, weil viele  DKPler, Trotzkisten, Antiimperialisten, Antikapitalisten und andere politische Hasardeure aufgesprungen sind und ihre kruden Ideen (die vorher mit 0,1% der Wählerstimmen honoriert wurden) nun auf LINKE-Ticket weit in die Welt posaunen. Solches Tun wird unzweifelhaft dazu führen, dass die 0,1% wieder erreicht werden. Eine fundamentaloppositionelle, in Protest erstarrte Partei, die sich zum Selbstzweck erklärt, ist nicht mehr meine politische Plattform. Die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen bleiben in einem abgeschlossenen linken Dunstkreis ohne erkennbaren Zugriff auf den Großteil der Bevölkerung. Selbst die FDP bekommt teilweise mehr Stimmen von Arbeitslosen! Und wenn ich bedenke, welche Entwicklung hinsichtlich der Einschränkung innerparteilicher Demokratie aus dem Saarland auf uns zukommt,  gehe ich lieber, bevor ich ausgeschlossen werde.

Ich bleibe Mitglied des Kommunalwahlvereins Erlanger Linke, weil auf kommunaler Ebene eine Verbesserung der Lebens.- und Arbeitsbedingungen der Bürgerinnen und Bürger erreichbar ist. Vor Ort gelten praktische Arbeit und sinnhafte Vorschläge, keine visionären Verstaatlichungsphantasien. So möchte ich insbesondere eine Diskussion über den Abbau der Bürgerrechte, die Angriffe auf den Datenschutz und die notwendige Entwicklung Erlangens in Richtung mehr Mitbestimmung für die Einwohner (die Bürgerkommune und der Bürgerhaushalt als Prinzip partizipatorischer Demokratie) anstoßen. Auch das Thema “demographische Entwicklung” und Altersarmut muss stärker in Angriff genommen werden.

Ich danke einigen Genossinnen und Genossen, die ich als Freunde gewann und wünsche euch alles erdenklich Gute. Wir sehen uns weiterhin bei der kommunalen Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Frank Heinze

Sonntag, 3. April 2011

zu den Kommentaren

Einige der Kommentare, die dank Verlinkung auf der Achse des Guten zuletzt recht zahlreich eintrafen, wurden nicht freigeschaltet. Wir halten das hier nämlich so: Während sachliche und gut vorgebrachte (Gegen-)Argumente herzlich willkommen sind, bleiben Texte, die von A wie „Apartheid“ bis Z wie „Zionistische Verbrechen“ den immer gleichen Quark wiederkäuen, grundsätzlich draußen – selbst wenn sie vielleicht als gruseliges Anschauungsmaterial für Antisemitismus im 21. Jahrhundert taugen mögen. Das gilt für die langweiligen „Pipi-Kacka-Pups“-Kommentare eines Herrn Arendt ebenso wie für Stellungnahmen, die den oder die Betreiber dieses Blogs in die Goebbelssche Ecke stellen wollen. Weder sitzen hier Admins, die rund um die Uhr darauf warten, Kommentare freizuschalten, noch ist der Blog ein Tummelplatz für Extremisten und Volksverhetzer. Die bekommen hier im Gegenteil das zu hören, was ihnen längst schon mal jemand hätte sagen sollen.
Wer meint, in Genozidphantasien schwelgen respektive seine eigenen Völkermordgelüste ausgerechnet auf den jüdischen Staat und seine Bewohner projezieren zu müssen, kann sich auf den einschlägigen Seiten der Terrorversteherszene, deren es viele gibt, oder auch im Online-Forum der Süddeutschen Zeitung gern ausmähren. Nicht aber hier, damit das ein- für allemal klar ist.
Die Hamas ist durch Wort und Tat eine widerliche, antisemitische, ja menschenfeindliche Vereinigung, die auf das Wohlergehen des eigenen Volkes pfeift, Hauptsache, man fügt den verhassten Juden Schaden zu. Dies nimmt inzwischen jeder vernünftige Mensch zur Kenntnis, selbst die Europäische Union hat diese offensichtliche Tatsache, wenn auch spät, erkannt. Wer der Hamas das Wort redet, stellt sich selbst ins Abseits und wirft erhebliche Zweifel an seinem Demokratie- und Menschenrechtsverständnis auf. Was ist denn von jemandem zu halten, der sich mit einer terroristischen Vereinigung solidarisiert? Diese Unterstützer haben sich genau die Bezeichnungen verdient, über die sie sich hier echauffieren. Und damit sind sie noch gut bedient.
Verschiedentlich wurde von Kommentatoren die Frage gestellt, was wir mit diesem Blog bezwecken wollen. Spontan ließe sich da sagen: 1. Aufklärung, 2. Medienkritik und 3. Verarschung all jener, die das Bedürfnis verspüren, vom „Genozid am palästinensischen Volk“ und ähnlichem Schwachsinn zu schwadronieren. Obwohl die eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt sind. Bzw. für Psychotherapeuten. Das ist auch meine Empfehlung: Wenn Sie in Gaza einen Holocaust sehen, gehen Sie bitte zum Arzt. Das ist jetzt nicht polemisch gemeint. Gehen Sie zum Arzt!
Weniger wohlmeinende Leser dieses Blogs, die sich nicht die Mühe machen, sich inhaltlich mit meinen Argumenten auseinander zu setzen, werfen mir gelegentlich der Einfachheit halber eine einseitige Sichtweise, zuweilen auch eine “rassistische” Gesinnung vor.
Ihnen sei gesagt:

Ich bin kein Rassist. Ich bin nur ein Palästinakritiker. Kritik an Palästina, finde ich, darf in Deutschland kein Tabu sein. Man wird doch die palästinensische Politik noch kritisieren dürfen, oder sind wir schon wieder soweit? Gerade weil mir das Schicksal Palästinas so am Herzen liegt, muss ich diese wichtige und notwendige Kritik üben, um meine palästinensischen Freunde von ihrem Irrweg abzubringen, der beide Völker nur ins Unglück stürzt. Gerade als Deutscher kann ich zu ihrem Judenhass nicht länger schweigen.

Darüber hinaus gilt auch etwas für die Kommentare: Sie sind moderiert. Ich bin derjenige, der diesen Blog betreibt und damit auch der, der entscheidet, welche Kommentare hier veröffentlicht werden oder nicht. Und ich habe etwas gegen faktenfreie antiisraelische Gebetsmühlen und menschenverachtende sowie wahrheitswidrige Behauptungen. Danke