" Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt /
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht




Sonntag, 29. Mai 2011

Informationsstand zur geplanten Gaza-Flotte

Am Samstag dem 28.Mai wurden an einem Infostand ab 10 Uhr am Hugo Informationen und Aufklärung zur neuen sogenannten Free-Gaza-Flotte angeboten. Organisiert wurde der Stand von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Haskala Bayern - Die Plattform gegen Antisemitismus, autonomen Linken aus der Erlanger Jugendszene und der jüdischen Gemeinde.

Ein Jahr nach dem gewaltsamen Stop der ersten umstrittenenen Flotte soll Ende Mai die zweite Flotte starten. Die „Free Gaza“-Aktion ist allerdings keine humanitäre Hilfsaktion, sondern eine politische Demonstration und gezielte Provokation Israels. Sie wird unter anderem getragen durch radikalislamische Organisationen in der Türkei, die Hamas in ihren Zielen unterstützen. Ihren internationalen (auch deutschen) Unterstützer_innen geht es um die Delegitimation des Judenstaates, letztendlich um seine Auslöschung.



Sonntag, 22. Mai 2011

Die Grenzen von ´67

"Mit Hilfe eines Kalenders kann jeder feststellen, dass im Jahre 1967 Israel tatsächlich innerhalb der Grenzen von 1967 existierte. Und wer erinnert sich nicht an den Friedenstaumel der Araber damals? An die glücklichen Gesichter der Palästinenser? "
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/und_die_antwort_ist_1967/


Samstag, 21. Mai 2011

Kaufen!


Völkerverständigung, die in die Beine geht: Debüt des Berliner Kollektivs.

Rotfront! Die Fäuste gehen hoch, die einen tanzen Ska, die anderen Pogo. Die Band verausgabt sich auf der Bühne, als ob dieses Konzert ihr letztes wär. Und sie spielt höllisch gut. Rotfront ist die Hausband des Berliner Kaffee Burger. Das Burger wiederum ist der Geburtsort der legendären Russendisko. Mit ihrem High-Energy-Gebräu passen Rotfront in die Riege anderer Kollektive, die von der Hauptstadt aus die Welt erobert haben: Seeed mit ihrem Mix aus Reggae und Hip-Hop sowie Culcha Candela mit ihrer Mischung aus Latino und Pop. Nun zeigen Rotfront, wie sich Ostklänge (Polka, Klezmer) mit heißen Sounds des Südens (Ska, Cumbia) aufpumpen lassen. Gegründet 2003 erspielten sich Rotfront schnell den Ruf, Berlins ultimative Partyband zu sein. Ein Ukrainer, zwei Ungarn, ein Amerikaner, ein Australier und fünf Deutsche mischen in ihren Songs Ska, Reggae, Dancehall- und Cumbia-Sounds mit Klezmer, frechen Hip-Hop mit Berliner Schnauze, osteuropäischer Turbopolka, mediterranen Melodien und Rockriffs. Nie ging Völkerverständigung so gut in die Beine.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Antisemitismus in der LINKE immer dominanter

"Die Frankfurter Rundschau berichtet über eine Studie, derzufolge Antisemitismus und Israelfeindlichkeit in der Linkspartei an Gewicht gewinnen, ja sogar „immer dominanter“ zu werden drohten. Ein solcher Befund wäre höchst gravierend, ihn ohne Kenntnis der Arbeit selbst zu beurteilen soll hier gar nicht erst der Versuch unternommen werden. Etwas zu sagen gibt es dazu trotzdem. Nicht zuletzt, weil es bereits Äußerungen aus der Linkspartei dazu gibt und das Ganze eine gewisse tagespolitische Relevanz hat."


-> mehr lesen bei Haskala

Sonntag, 15. Mai 2011

Kein Antisemitismus, nirgends (in der Linken)

"Stattdessen wird groß über (u.a.) Frau Högers Zusammenarbeit mit Judenhassern aus der Türkei berichtet, mit denen sie die Seeblockade vor Gaza durchbrechen wollte, um Palästinensern abgelaufene Medikamente und anderen Restmüll zu bringen. Dass Frau Höger aber gleichzeitig über eine stetig wachsende Sammlungen an Stolpersteinen verfügt, hört man hingegen fast nie. Und selbst das wird noch gegen sie verwendet.
Man nimmt ihr übel, dass sie Pate vieler toter Juden ist und gleichzeitig mit Islamisten in See sticht, die davon träumen, Juden abzuschlachten. Es ist schwer zu verstehen, wo die Kritiker da den Widerspruch sehen, schließlich ergänzen sich diese beiden Interessengebiete ganz wunderbar. Je erfolgreicher die Islamisten sind, desto umfangreicher wird Frau Högers Stolpersteinsammlung."
Quelle: boess

Donnerstag, 12. Mai 2011

Frankfurt/M.: Genoss_innen trotzen zionistischer Provokation

Die vier Musketiere des islamischen Sozialismus im Einsatz...       
Am 10. Mai 2011 war es einmal wieder so weit: Verschiedene Veranstalter, darunter so faschistische Organisationen wie die DIG Frankfurt/M. oder ILI veranstalteten zum wiederholten Male den „Unabhängigkeitstag“ Israels, jenes zionistischen Gebildes, welches seit seiner Gründung einen unsäglich grausamen Völkermord unter unseren palästinensischen Genoss_innen ausübt - den das Regime in Jerusalem dadurch zu verbergen versucht, dass es immer mehr palästinensischen Frauen seine jüdische Schulmedizin aufnötigt und damit zum nominellen Bevölkerungswachstum beiträgt.
So sperren die verbrecherischen Zionisten etwa die Bevölkerung Gazas in einer handtuchgroßen Fläche ein und bauten eine Mauer herum, die der unserer ruhmreichen Genoss_innen der ehemals einzig wahren Demokratie auf deutschen Boden, der DDR, in nichts nachsteht. Die Bevölkerung Gazas wird gnadenlos ausgehungert und ihr wird jegliche Lebensfreude genommen. Wahlweise versucht Israel auch, die palästinensische Bevölkerung mit Bananen zu bestechen wie einst der westdeutsche Imperialismus die Ossis. Dank der Aufklärungsarbeit der Genoss_innen von der Hamas und ihren hiesigen Freund_innen gelingt das aber nicht.
Nicht nur der Genosse Kahl von der Partei der kritischen Intelligenz hat bewiesen, dass zwischen seinem Namen und seiner Skinhead-Gesinnung eine atemberaubende Konvergenz besteht, auch vier mutige Genoss_innen haben sich, um diese Verbrechen anzuprangern, diesem Treiben entgegengestellt.

Sie wurden auch zugleich direkt durch Spione des Mossad (oder einen von ihm gut ausgebildeten Hasbara-Schergen) angesprochen und einem brutalen Verhör unterworfen:
„Wieso haben sie eine Jordanien Flagge auf dem Rücken? Was ist das denn für ein Schal, den Sie da tragen? Was ist Hamas? Wo kann man für die Wohlfahrtorganisation Hamas spenden? Nehmen die auch abgelaufene Medikamente und verrostete Rollstühle an? Wie hoch ist diese böse Mauer? Wie grau ist sie und beliefert Deutschland Israel mit Selbstschussanlagen? Nutzt Israel etwa das Know how der einzig wahren Demokratie auf deutschem Boden, der DDR? Was kann Deutschland tun, damit die Juden endlich ihre Lektion aus Auschwitz verinnerlichen? Muss es erst wieder soweit kommen? Wann hat Achmachmirdendschihad endlich die Bombe? Finden sie nicht auch, Iran hat das Recht auf eine zivile Nutzung der Atomkraft? Solarzellen in einem Land in dem viel die Sonne scheint ist unzumutbar als Energieträger, ja es ist eine Beleidigung des Iranertums, nicht wahr? Finden sie nicht auch, wir sollten sofort aus der Atomkraft aussteigen?“
Unsere tapfere Genoss_in, deren Pfleger ihr aus Solidarität mit dem palästinensischen Volk eigens für diesen wichtigen Tag einen Tag Ausgang aus der Geriatrie gab, hielt dem frechen Verhör stand und verteilte weiter mutig ihre Flugblätter.
Der Agent oder bezahlte Scherge des Weltjudentums bekam natürlich keines ab. Wer sich so frech gegen die Modernisierung der Menschenrechte, welche in der Charta der Hamas ihren Ausdruck findet, stellt, der hat die Flugblätter, welche unsere wackeren Genoss_Innen in einer wahrhaft heldenhaften Nacht-und-Nebel-Aktion im Keller der Geriatrie gedruckt haben, nicht verdient.
Hut ab, werte Genoss_Innen, die Wahrheit braucht immer einen Mutigen der sie ausspricht!

Quelle: Verbreite diese Botschaft zur Befreiung der Arbeiterklasse!

Donnerstag, 5. Mai 2011

MdB DIE LINKE Inge Höger diskutiert über Endlösung

Heuer nicht wie im Jahre 1942  in das beschauliche Wannsee, sondern in die "Großstadt im Grünen" im Bergischen Land, nach Wuppertal wird eingeladen, um im Kreise verschiedenster arabischer und islamischer TeilnehmerInnen die Endlösung ("final solution") bezüglich der Israelproblematik zu diskutieren.

"The issue of Palestinian Refugees (expelled by force and by ethnic cleansing in 1948 from their own lands, farms and properties) is the core of Palestinian cause as a whole. Solving the issue of Palestinian refugees is a key element towards the final solution. Abandoning their problem is to abandon a solution."
http://palconference.eu/2011/index.php?option=com_content&view=article&id=10&Itemid=4&lang=en

Nachdem die vollständige praktische Umsetzung der Diskussionsergebnisse der ersten Konferenz in Wannsee weniger am Willen der Ausführenden,sondern eher an widrigen äussern Umständen scheiterte, ist man jetzt dabei, die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten und einen neuen Anlauf zu nehmen. Eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, die Einbeziehung nicht nur nationaler, auch internationaler SozialistInnen, hoher islamischer Autoritäten (wie dem Großmufti von Jerusalem) und weiterer europäischer Verbündeter wurde als dringend notwendig erkannt. Auch der Brückenschlag zur Linken (wie von den Befreiungsorganisationen RAF und anderen seit den 60ger Jahren vorgelebt) wurde als äusserst wichtig erkannt, um die antiimperialistischen Bewegungen mit einzubeziehen.

Mit großer Freude können die OrganisatorInnen daher Frau Inge Höger, MdB DIE LINKE, als Gastrednerin begrüßen.
(http://palconference.eu/2011/index.php?option=com_content&view=article&id=9&Itemid=3&lang=en) Frau Höger legte schon vielfach Zeugnis ihres heldenhaften Kampfes gegen die zionistischen Besatzer in Palästina ab. So wurde ihr im Jahre 2010 für die Beteiligung an der Flottilla zur Unterstützung der Hamas der Ehrentitel "Märtyrerin für DIE SACHE" auf Probe verliehen.

Das aus USA, EU, Vereinten Nationen und Russland bestehende Nahost-Quartett hatte von der Hamas einen Gewaltverzicht und die Anerkennung des Existenzrechts Israels gefordert. 
Letzteres hatte ein Berater des palästinensischen Präsidenten Abbas im Vorfeld der Unterzeichnung des Versöhnungsabkommens kritisiert: Präsidentenberater Nabil Schaathbezeichnete die Forderung im israelischen Rundfunk als "unfair, unpraktikabel und nicht sinnvoll."

Die OrganisatorInnen hoffen auf viele TeilnehmerInnen, spannende Diskussionen und zielführende Lösungsvorschläge. Nie war das öffentliche Klima geeigneter, Palästina endlich von der zionistischen Besatzung zu befreien und zwischen Jordan und Mittelmeer einen Traum vieler MuslimInnen wahrwerden zu lassen.


Quelle: Haskala-Bayern
Update:



Karikatur in der offiziellen Broschüre der Konferenz

Am Samstag war Wuppertal stolzer Austragungsort der 9. Konferenz der Palästinenser in Europa. Trotz starker Kritik verschiedene Organisationen aus mehreren Ländern, die auf die Teilnahme von Islamisten und die deutliche Nähe der Veranstalter zur Hamas hingewiesen hatten, stellten sich alle Ratsfraktionen Wuppertalsausdrücklich hinter die Veranstaltung. Schließlich wurden 5000 Freunde des Kampfes gegen Israel erwartet, die man keinesfalls verärgern wollte.
Schon mittags waren sich dann alle einig: Ein friedliches, entspanntes Volksfest in und um die Unihalle, mehr nicht. Das lokale Fernsehen zeigte rührende Bilder von Palifolklore, Kindern auf Hüpfburgen und leere Stuhlreihen. Denn bis zum Nachmittag waren höchstens 1500 Israelfeinde (inklusive Flotten-Inge Höger und Hermann Dierkes) zum Kongreß gekommen. Die Westdeutsche Zeitung ließ sich nicht davon beirren, behauptet nach wie vor „5000 kamen dann auch„, obwohl auch die Lokaljournalisten wissen sollten, dass die Halle nur 4100 Menschen Platz bietet. Weiterlesen, mit den Redebeiträgen auf Video: http://clarificationoffact.wordpress.com/2011/05/09/wuppertal-versagen-von-stadt-und-presse-gelungene-proteste/

Dienstag, 3. Mai 2011

Bin Ladens Ende ist eines Rechtsstaats unwürdig

"Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden wurde ein "kurzer Prozess" gemacht. Die USA müssen sich fragen lassen, ob es das wert war." sagt Henryk M. Broder in einem bemerkenswerten Artikel

Ein ebenso bemerkenswertes Statement habe ich aus den Tiefen meiner Textsammlung zutagegefördert:

Nürnberg, 1947. Prozess gegen NS-Richter wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die  ehemaligen Richter verteidigen sich mit "Notstand" und "Gehorsam" und "Dienst am Vaterland"

Der Vorsitzende Richter Haywood (aus den USA) in seinem Schlusswort:
"Auch in unserem Vaterland wird heute viel davon geredet, das wir etwas zu seinem Schutz tun müssen, um zu überleben. Solche Entscheidungen müssen im Leben jeder Nation getroffen werden, besonders in einem Augenblick, wenn die Faust des Feindes ihr an der Kehle sitzt. Dann gibt es anscheinend nur eine Möglichkeit des Überlebens, die Mittel des Feindes anzuwenden, um sich das Leben um jeden Preis rücksichtslos zu erkaufen. Die Frage ist nur, für was zu überleben?
Was bedeutet denn "Vaterland"? Ist es nur eine größere Form unseres Selbst? Es ist das, wofür es einsteht, und wenn es die schwierigste Sache der Welt ist.
Vor dem Forum der Welt soll festgestellt werden, das in unserer Entscheidung das ausgedrückt ist, wofür wir stehen: Für Wahrheit, Recht und die Unverletzlichkeit jedes einzelnen Menschen."