" Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt /
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht
Sonntag, 26. Juni 2011
Protest gegen LINKE - MdB Groth in Nürnberg
Trotz der extrem kurzen Vorwarnzeit von nur wenigen Stunden fanden sich immerhin etwa 15 Protestierende aus der linksautonomen Szene, der Antifa und der jüdischen Gemeinden Nürnberg und Erlangen zusammen, um gegen die realitätsverzerrenden und antiisraelischen Äusserungen der Veranstalter_innen und Sprecher_innen zu protestieren.
Das friedliche Protestieren am Rande der Veranstaltung wurde von den anwesenden Free-Gaza-Pazifist_innen mit den üblichen verbalen und tätlichen Aggressionen beantwortet. Plakate wurden heruntergerissen, Personen angegriffen und mit Gegenständen attackiert. Entlarvend auch die in der Wut der Veranstaltungsteilnehmer getanen Äusserungen: "Palästina gehört den Palästinensern, und nicht den Juden." und die Symbolisierungen (Scheich Yasin-TShirts etc.).
Die von den Protestierenden hinzugezogene Polizei zog es dann allerdings vor, die geschädigten, friedlichen Protestler_innen vom Hallplatz auf die angrenzende Königstraße zu verweisen, teilweise wurden Personalien aufgenommen und mit Verstoß gegen das Versammlungsgesetz argumentiert.
Postitiv:
- trotz der kurzen Vorwarnzeit stellten die Protestierenden etwa 1/4 der Anwesenden
- es waren lediglich etwa 40-50 Kundgebungsteilnehmer_innen
- keine LINKE-Fahnen, und das bei einer LINKE MdB! Wo der KV Nürnberg?
Quelle: Haskala-Bayern
Montag, 20. Juni 2011
Eike Geisel: Der hilflose Antisemitismus
Ein zwanzig Jahre alter Text, so gut wie neu:
Eike Geisel
Der hilflose Antisemitismus
Alle Jahre wieder. Wie die unvermeidlichen Feiertage, wie Ostern und Weihnachten, so gehören seit vielen Jahren regelmäßig wiederkehrende Rituale auch zum linken Kalenderjahr. Ein besonders fester Termin darin ist die jährliche Verabredung zu einer rhetorischen Fragestunde mit dem Thema:
Gibt es linken Antisemitismus?
Diese Fragestunde hat inzwischen eine über zwei Jahrzehnte reichende Tradition aufzuweisen, doch die ewigen Studenten sind der Frage noch immer nicht auf den Grund gekommen. Die Referenten bei der jährlichen Hauptversammlung linker Gewissensforschung sind so seltsam alterslos, wie ihr Thema zeitlos ist. Das Publikum wechselt von Zeit zu Zeit, doch das Podium trifft sich immer wieder. Es wirkt in einer unendlichen Geschichte mit, deren identische Fortsetzungskapitel sich allein durch den Namen des Schauplatzes unterscheiden. Mal ist es die Heimvolkshochschule Göppingen, mal die Evangelische Akademie in Arnoldshain, dann die Universität einer Großstadt oder irgendein sozialistisches Zentrum in irgendeiner nichtsozialistischen Kleinstadt.
In diesem Jahr tagte man in Hamburg. Dort wollten sich die linken Lehrer der alten Frage stellen. "Antisemitismus oder berechtigte Kritik an Israel?" lautete die schon sprachlich verunglückte Variation des Dauerthemas, mit der die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ende Oktober 1992
in Hamburg zur jährlichen Selbsterkundung aufforderte. Zwar wären vor der eigenen Haustür genügend Anlässe vorhanden gewesen, sich mit Antisemitismus zu befassen, doch bevor man sich damit abgab, mußte erst die linke Gretchenfrage beantwortet werden. Genauso gut hätte ein Verein
alternativer Pharmakologen seine Jahrestagung unter der Fragestellung "Grüner Schnupfen?" abhalten können.
Samstag, 18. Juni 2011
Antifa contra Bandbreite
Das Dortmunder Antifa Bündnis wendet sich mit einem Offenen Brief an die Deutsche Kommunistische Par tei (DKP). Auf deren „UZ-Pressefest“, das vom 24. bis 26. Juni 2011 in Dortmund stattfinden wird, soll die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ auftreten. Ein Umstand, den die Antifaschist_innen aus guten Gründen kritisieren.
Zuletzt war die Band unter anderem zu Pfingsten unterwegs. „Die Bandbreite“ ver schlug es nach St. Mo ritz. Dort trat die Band auf einer Veranstaltung auf, die vom Jugendverband der rechtspopulistischen Schweizer Volkspartei (SVP) unterstützt wurde. Sie lieferte den musikalischen Rahmen für die Vorträ ge der Schweizer Nationalräte Pirmin Schwander und Lukas Reimann (beide SVP). Letzterer wirbt mit der For de rung „Unsere Schweiz muß schweizerisch bleiben“.
Dienstag, 14. Juni 2011
Great Ape Project relaunched
(hpd) – Grundrechte für Menschenaffen jetzt! Am Rande der Verleihung des Ethikpreises der Giordano Bruno-Stiftung an Paola Cavalieri und Peter Singer am 3. Juni 2011 in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt/Main wurde gbs-Beirat Colin Goldner vom Vorstand der Stiftung beauftragt, den Relaunch des von Cavalieri und Singer initiierten Great Ape Project zu koordinieren.
hpd: Herr Goldner, weshalb war es wichtig, einen Beauftragten für das Great Ape Project in Deutschland zu bestimmen?
Colin Goldner: Das Great Ape Project, initiiert 1993 von den Philosophen Paola Cavalieri und Peter Singer, beinhaltet die Forderung, die Großen Menschenaffen - Schimpansen, Gorillas, Orang Utans und Bonobos - aufgrund ihrer großen genetischen Ähnlichkeit mit dem Menschen und ihren ähnlich komplexen kognitiven, affektiven und sozialen Fähigkeiten bestimmte Grundrechte zuzuerkennen, die bislang dem Menschen vorbehalten sind: Das Grundrecht auf Leben, auf individuelle Freiheit und auf körperliche wie psychische Unversehrtheit, wodurch praktisch alle Fälle erfasst sind, die Menschenaffen in Bezug auf Menschen betreffen können: Jagd, Wildfang, Zirkus, Zoo, Tierversuche. Es solle den Großen Menschenaffen der gleiche moralische und gesetzlich zu schützende - das heißt: auch einklagbare - Status zukommen, der allen Menschen zukommt. Singer und Cavalieri, dazu eine Reihe hochrenommierter Wissenschaftler einschließlich Jane Goodall oder Richard Dawkins, wiesen überzeugend nach, dass die tradierte Ungleichbehandlung von Menschen und Menschenaffen im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnis nicht länger haltbar und damit moralisch zu verwerfen ist.
Das Great Ape Project, hochambitioniert und engagiert auf den Weg gebracht, verlor allerdings nach ersten Erfolgen -1999 verbot Neuseeland per Gesetz sämtliche Experimente an Menschenaffen - relativ bald an Momentum und stagniert seit einigen Jahren ohne greifbares Ergebnis vor sich hin.
Weiterlesen: http://hpd.de/node/11684
hpd: Herr Goldner, weshalb war es wichtig, einen Beauftragten für das Great Ape Project in Deutschland zu bestimmen?
Colin Goldner: Das Great Ape Project, initiiert 1993 von den Philosophen Paola Cavalieri und Peter Singer, beinhaltet die Forderung, die Großen Menschenaffen - Schimpansen, Gorillas, Orang Utans und Bonobos - aufgrund ihrer großen genetischen Ähnlichkeit mit dem Menschen und ihren ähnlich komplexen kognitiven, affektiven und sozialen Fähigkeiten bestimmte Grundrechte zuzuerkennen, die bislang dem Menschen vorbehalten sind: Das Grundrecht auf Leben, auf individuelle Freiheit und auf körperliche wie psychische Unversehrtheit, wodurch praktisch alle Fälle erfasst sind, die Menschenaffen in Bezug auf Menschen betreffen können: Jagd, Wildfang, Zirkus, Zoo, Tierversuche. Es solle den Großen Menschenaffen der gleiche moralische und gesetzlich zu schützende - das heißt: auch einklagbare - Status zukommen, der allen Menschen zukommt. Singer und Cavalieri, dazu eine Reihe hochrenommierter Wissenschaftler einschließlich Jane Goodall oder Richard Dawkins, wiesen überzeugend nach, dass die tradierte Ungleichbehandlung von Menschen und Menschenaffen im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnis nicht länger haltbar und damit moralisch zu verwerfen ist.
Das Great Ape Project, hochambitioniert und engagiert auf den Weg gebracht, verlor allerdings nach ersten Erfolgen -1999 verbot Neuseeland per Gesetz sämtliche Experimente an Menschenaffen - relativ bald an Momentum und stagniert seit einigen Jahren ohne greifbares Ergebnis vor sich hin.
Weiterlesen: http://hpd.de/node/11684
"Das sind nicht unsere Schulden"
Griechen pfeifen auf Sparpläne
Die griechische Regierung kämpft gegen horrende Schulden sowie den wachsenden Unmut der Bürger, die dafür gerade stehen sollen. Beides im Moment mit mäßigem Erfolg. Seit über 20 Tagen wird auf dem Athener Syntagma-Platz protestiert. Für Morgen rufen die beiden größten Gewerkschaften zu einem landesweiten Streik auf.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Griechen-pfeifen-auf-Sparplaene-article3570216.html
Und wir?
Donnerstag, 9. Juni 2011
Gysi versenkt Gaza-Flottille
titelt die taz und bezieht sich auf den aktuellen Beschluss der Bundestagsfraktion der LINKE:
"Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE werden auch in Zukunft gegen jede Form von Antisemitismus in der Gesellschaft vorgehen. Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei heute und niemals einen Platz. Die Fraktion DIE LINKE tritt daher entschieden gegen antisemitisches Gedankengut und rechtsextremistische Handlungen auf. Die Mitglieder der Bundestagsfraktion erklären, bei all unserer Meinungsvielfalt und unter Hervorhebung des Beschlusses des Parteivorstandes gegen Antisemitismus vom 21.Mai 2011: Wir werden uns weder an Initiativen zum Nahost-Konflikt, die eine Ein-Staaten-Lösung für Palästina und Israel fordern, noch an Boykottaufrufen gegen israelische Produkte noch an der diesjährigen Fahrt einer 'Gaza-Flottille' beteiligen. Wir erwarten von unseren persönlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Fraktionsmitarbeiterinnen und Fraktionsmitarbeitern, sich für diese Positionen einzusetzen." Quelle
„Am Ende stimmte nicht einmal die Hälfte der 76 Linke-Parlamentarier dafür“, behauptet die Junge Welt; das Neue Deutschland schreibt, „fünf Abgeordnete nahmen nicht teil und mehr als zehn verließen die Sitzung, als es soweit war“ und die Tageszeitung zählte „gut ein Dutzend Kritiker“, die nicht dabei waren. Sagt das Blog Lafontaines Linke
Diese Vorgänge zeugen von einem unerbittlichen Machtkampf, bei dem der Nahostkonflikt lediglich als Folie dient.
“Die gerade von Oskar Lafontaine in der Vergangenheit für eigene Interessen in den Westverbänden und der Bundespartei aufgebauten Kräfte um Marx 21 verlassen aktuell ihre Rolle als seine Erfüllungsgehilfen. In der Bundestagsfraktion sind sie so stark, dass sie mittels Auszug und Verweigerung von Kampabstimmungen selbst die Politik von Lafontaines Statthalter Ernst ad absurdum führen können. Der JW-Artikel ist dabei selber Bestandteil eines Aufrufs zum letzten Gefecht um die Macht in Fraktion und Partei. Interessant ist an dieser Stelle, dass auch Wagenknecht zu den Abgeordneten gehört haben soll, die mit dem Verlassen der Fraktionssitzung zur schweren Schädigung Gysis und Ernsts beigetragen haben. Welcher Flügel hier den „Sieg“ davon tragen wird bleibt fraglich. Der wirkliche Verlierer steht aber auch schon fest: Die Partei Die Linke. Mit der gerne totgeschwiegenen Übernahme der Westverbände durch Sektennetzwerke und Traditionsströmungen wird die gesamte Bewegung um Jahre zurück geworfen. Ob Lafontaine die von ihm selbst in Position gebrachten „Truppen“ noch kontrollieren kann ist nach der Abstimmungskatastrophe in der Fraktion fraglicher denn je. Der Ereignisse der letzten Zeit lassen vermuten, dass sich die Geister die er rief, nun anschicken all das zu zertrümmern, was gerade Lafontaine als Abschluss seines Lebenswerkes hinterlassen wollte.” Quelle: http://www.potemkin-zeitschrift.de/linke.130.html
Abmahnung versus Antisemitismus: Diese Linke hat fertig! schreibt daher auch die Zeitschrift "Potemkin" in einem Artikel.
Die Frage ist nun, bricht die Linke am Antisemitismus auseinander?
"Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE werden auch in Zukunft gegen jede Form von Antisemitismus in der Gesellschaft vorgehen. Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei heute und niemals einen Platz. Die Fraktion DIE LINKE tritt daher entschieden gegen antisemitisches Gedankengut und rechtsextremistische Handlungen auf. Die Mitglieder der Bundestagsfraktion erklären, bei all unserer Meinungsvielfalt und unter Hervorhebung des Beschlusses des Parteivorstandes gegen Antisemitismus vom 21.Mai 2011: Wir werden uns weder an Initiativen zum Nahost-Konflikt, die eine Ein-Staaten-Lösung für Palästina und Israel fordern, noch an Boykottaufrufen gegen israelische Produkte noch an der diesjährigen Fahrt einer 'Gaza-Flottille' beteiligen. Wir erwarten von unseren persönlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Fraktionsmitarbeiterinnen und Fraktionsmitarbeitern, sich für diese Positionen einzusetzen." Quelle
„Am Ende stimmte nicht einmal die Hälfte der 76 Linke-Parlamentarier dafür“, behauptet die Junge Welt; das Neue Deutschland schreibt, „fünf Abgeordnete nahmen nicht teil und mehr als zehn verließen die Sitzung, als es soweit war“ und die Tageszeitung zählte „gut ein Dutzend Kritiker“, die nicht dabei waren. Sagt das Blog Lafontaines Linke
Diese Vorgänge zeugen von einem unerbittlichen Machtkampf, bei dem der Nahostkonflikt lediglich als Folie dient.
“Die gerade von Oskar Lafontaine in der Vergangenheit für eigene Interessen in den Westverbänden und der Bundespartei aufgebauten Kräfte um Marx 21 verlassen aktuell ihre Rolle als seine Erfüllungsgehilfen. In der Bundestagsfraktion sind sie so stark, dass sie mittels Auszug und Verweigerung von Kampabstimmungen selbst die Politik von Lafontaines Statthalter Ernst ad absurdum führen können. Der JW-Artikel ist dabei selber Bestandteil eines Aufrufs zum letzten Gefecht um die Macht in Fraktion und Partei. Interessant ist an dieser Stelle, dass auch Wagenknecht zu den Abgeordneten gehört haben soll, die mit dem Verlassen der Fraktionssitzung zur schweren Schädigung Gysis und Ernsts beigetragen haben. Welcher Flügel hier den „Sieg“ davon tragen wird bleibt fraglich. Der wirkliche Verlierer steht aber auch schon fest: Die Partei Die Linke. Mit der gerne totgeschwiegenen Übernahme der Westverbände durch Sektennetzwerke und Traditionsströmungen wird die gesamte Bewegung um Jahre zurück geworfen. Ob Lafontaine die von ihm selbst in Position gebrachten „Truppen“ noch kontrollieren kann ist nach der Abstimmungskatastrophe in der Fraktion fraglicher denn je. Der Ereignisse der letzten Zeit lassen vermuten, dass sich die Geister die er rief, nun anschicken all das zu zertrümmern, was gerade Lafontaine als Abschluss seines Lebenswerkes hinterlassen wollte.” Quelle: http://www.potemkin-zeitschrift.de/linke.130.html
Abmahnung versus Antisemitismus: Diese Linke hat fertig! schreibt daher auch die Zeitschrift "Potemkin" in einem Artikel.
Die Frage ist nun, bricht die Linke am Antisemitismus auseinander?
Freitag, 3. Juni 2011
Das iranische Regime, der arabische Aufbruch und die Bedrohung Israels
Das iranische Regime, der arabische Aufbruch, und die Bedrohung Israels,
Vortrag von Stephan Grigat
am 8. Juli 2011,
Beginn: 19.00 Uhr,
VHS Erlangen,Großer Saal,
Friedrichstraße 19,
Eintritt frei
In dem Vortrag sollen Charakteristika der iranischen Diktatur aus Ajatollahs und Pasdaran skizziert und die Bedrohungssituation für Israel dargestellt werden. Die deutsche Unterstützung für das Regime in Teheran wird ebenso beleuchtet wie die globale Bündnispolitik von Ahmadinejad und Khamenei. Zudem soll die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen in den arabischen Ländern für die Sicherheit Israels einerseits und die Expansionsbestrebungen des iranischen Regimes andererseits diskutiert werden.
Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bündnisseswww.stopthebomb.net und Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur & ihrer europäischen Förderer“ (Studienverlag 2008) und „Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes & Perspektiven der Freiheitsbewegung“ (Studienverlag 2010).
Eine Veranstaltung von:
Initiative gegen Renommage und Sentimentalität
Kommunistische Kritik.
Haskala Bayern
Plattform gegen Antisemitismus
Linksjugend `solid Bayern
Landesarbeitskreis Shalom
Donnerstag, 2. Juni 2011
Zehn Gebote für moderne Antisemiten
Nachdem ich vor geraumer Zeit selbst auf die Lügen der linken antiisraelischen Propaganda hereingefallen bin und diese verbreitet habe, wofür ich mich heute am liebsten in Grund und Boden schämen möchte, habe ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie diese Propaganda eigentlich funktioniert. In der Tat denke ich, dass Antizionismus heute fast immer eine modernisierte Form des Antisemitismus darstellt. Auf diversen Internetforen, Blogs und anderen Webseiten bin ich auf stereotype Muster gestoßen, die überall gleich zu sein scheinen. Ich habe sie in den folgenden Zehn Geboten für moderne Antisemiten und solche, die es werden wollen, zusammengefasst. Ich hoffe damit einen Beitrag zur Aufklärung über eine schleichende Propagandamaschinerie zu leisten, die aktuell dabei ist, die Hirne vieler Menschen in Europa zu vernebeln. Weitere Anregungen und Kritik sind ausdrücklich erwünscht.
Zehn Gebote für moderne Antisemiten und solche, die es werden wollen
Erstes Gebot - Hebe so oft wie möglich hervor, dass du kein Antisemit bist! Wenn nötig, lass dir eine möglichst dumme Ausrede einfallen, weshalb du nie und nimmer ein Antisemit sein kannst, z. B. weil die Palästinenser schließlich auch Semiten sind oder weil Jesus auch Jude war.
Zweites Gebot - Betone stets, wie schrecklich du den Holocaust findest, dass es jetzt aber wohl genug damit sei! Wie lange soll sich Deutschland, nach all den großzügigen Entschädigungszahlungen, denn noch kollektiv schuldig fühlen?
-> Weiterlesen bei Haskala Bayern
Zehn Gebote für moderne Antisemiten und solche, die es werden wollen
Erstes Gebot - Hebe so oft wie möglich hervor, dass du kein Antisemit bist! Wenn nötig, lass dir eine möglichst dumme Ausrede einfallen, weshalb du nie und nimmer ein Antisemit sein kannst, z. B. weil die Palästinenser schließlich auch Semiten sind oder weil Jesus auch Jude war.
Zweites Gebot - Betone stets, wie schrecklich du den Holocaust findest, dass es jetzt aber wohl genug damit sei! Wie lange soll sich Deutschland, nach all den großzügigen Entschädigungszahlungen, denn noch kollektiv schuldig fühlen?
-> Weiterlesen bei Haskala Bayern
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