" Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt /
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht
Und läßt andere kämpfen für seine Sache /
Der muß sich vorsehen; denn /
Wer den Kampf nicht geteilt hat /
Der wird teilen die Niederlage. /
Nicht einmal den Kampf vermeidet /
Wer den Kampf vermeiden will; denn /
Es wird kämpfen für die Sache des Feinds /
Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
"Man muß so radikal sein wie die Wirklichkeit."
Bertolt Brecht
Freitag, 30. November 2012
"Goal is end of Israel," but "you can't say that to the world," says Fatah official Abbas Zaki
Transcipt:
"The agreement is based on the borders of June 4. While the agreement is on the borders of June 4, the President [Mahmoud Abbas] understands, we understand, and everyone knows that it is impossible to realize the inspiring idea, or the great goal in one stroke. If Israel withdraws from Jerusalem, if Israel uproots the settlements, 650,000 settlers, if Israel removes the (security) fence - what will be with Israel? Israel will come to an end. If I say that I want to remove it from existence, this will be great, great, [but] it is hard. This is not a [stated] policy. You can't say it to the world. You can say it to yourself."
[Al-Jazeera, Sept. 23, 2011]
Dienstag, 27. November 2012
Geht Ägypten der Arsch auf Grundeis?
Nach der erstaunlichen Waffenstillstandsoffensive und der enorme Druck Ägyptens auf die in Gaza herrschende Hamas zu Einhaltung derselben, sowie die noch erstaunlichere Fatwa der Hamas "Bruch der Waffenruhe ist Sünde" ist nun zu lesen: "EU soll Waffenschmuggel in den Gazastreifen verhindern"
"Für Ägypten sei daher von "überragendem Interesse", dass neben Rafah auch Grenzübergänge zwischen dem Gazastreifen und Israel geöffnet würden, stellen die deutschen Diplomaten fest. "
So fügt sich ein Steinchen zum anderen, das würde auch die Hamas-Fatwa erklären. Ägypten hat Angst, das Israel die Gazagrenze dichmacht und die See-Blockade aufhebt. Dann hat nämlich Ägypten den Gazastreifen an der Backe....
Ein genialer Coup ist der israelischen Regierung damit gelungen und alle deutschen Kommentatoren (m/w) und vorgeblichen Nahostexpertinnen, die Israel als Verlierer ausmachten und schon die Hamas zum Sieger erklärten, werden ein weiteres Mal in ihrer Dämlichkeit blossgestellt.
"Für Ägypten sei daher von "überragendem Interesse", dass neben Rafah auch Grenzübergänge zwischen dem Gazastreifen und Israel geöffnet würden, stellen die deutschen Diplomaten fest. "
So fügt sich ein Steinchen zum anderen, das würde auch die Hamas-Fatwa erklären. Ägypten hat Angst, das Israel die Gazagrenze dichmacht und die See-Blockade aufhebt. Dann hat nämlich Ägypten den Gazastreifen an der Backe....
Ein genialer Coup ist der israelischen Regierung damit gelungen und alle deutschen Kommentatoren (m/w) und vorgeblichen Nahostexpertinnen, die Israel als Verlierer ausmachten und schon die Hamas zum Sieger erklärten, werden ein weiteres Mal in ihrer Dämlichkeit blossgestellt.
Freitag, 23. November 2012
Neues vom Genderwahn
"Studie entlarvt Vorurteile von Primatenforschern" sagt der Spiegel.
"Studie entlarvt Vorurteile von Primatenforscherinnen" müsste es aber heissen. Schließlich bilden Frauen dort offenbar die Mehrheit, was sich dann auch in den Vorträgen widerspiegelt. Wo Frauen organisieren, bekommen Frauen deutlich mehr Redezeit und Präsentationen. Selbst bei ausgewogener (geschlechtlicher) Zusammensetzung der Organisatoren/innen "...hielten Forscherinnen 58 Prozent der langen Vorträge (31 von 53)."
Das Ergebnis:
- Hatten Männer und Frauen die Konferenz organisiert, hielten Forscherinnen 58 Prozent der langen Vorträge (31 von 53).
- Hatten nur Frauen die Konferenz organisiert, waren die Forscherinnen in 64 Prozent der Fälle die Vortragenden (63 von 99).
- Hatten nur Männer die Konferenz organisiert, hielten Forscherinnen nur 29 Prozent der langen Vorträge (34 von 118).
- Bei den weniger angesehenen kürzeren Vorträgen sowie bei Poster-Präsentationen waren Frauen mit 65 Prozent in der Mehrheit (1013 von 1549) - was widerspiegelt, dass Frauen in diesem Fachgebiet auch die Mehrheit bilden.
In drei von 4 untersuchten Konstellationen bildeten also Frauen die Mehrheit der Referent/innen.
Mit der Überschrift wird die Aussage der Studie in ihr Gegenteil gekehrt. Im letzten Satz bricht sich typische Genderverständnis der Autorin Bahn, die offenbar bei Frauen die zahlenmäßige Mehrheit mit der Mehrheit im Diskurs rechtfertig. Bei Männern hingegen wird meist mit Verweis auf die zahlenmäßige Unterlegenheit von Frauen eine Quotierung gefordert.
Sonntag, 18. November 2012
Freitag, 16. November 2012
Mittwoch, 14. November 2012
Veranstaltungshinweis
Um Moses Hess ist es still geworden, seine
Werke sind vergriffen und bestenfalls noch
antiquarisch zu erwerben. Das sah vor dreißig
Jahren noch etwas anders aus. Im Zuge der
Beschäftigung mit Marx und seinen theore-
tischen Voraussetzungen seit der Studenten-
bewegung war der Linkshegelianismus und
frühe Kommunismus und damit auch Moses
Hess wiederentdeckt worden. Seine Schriften
wurden neu aufgelegt, Arbeiten über ihn ver-
fasst und er wurde in Kompendien gewürdigt.
Dass er erneut in Vergessenheit geraten ist,
sagt viel über die heutige Marxrezeption aus.
Hess war nicht nur der erste deutsche Kommu-
nist, der wesentlich dazu beitrug, dass Marx
sich vom Linkshegelianismus loslöste, sondern
auch der Vorläufer eines sozialistischen Zionis-
mus. Das Referat will an den „Kommunisten-
rabbi“ erinnern und ihn würdigen.
Udo Winkel lebt in Nürnberg und ist Redakteur
der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik
der Warengesellschaft.
Freitag, 9. November 2012
Montag, 5. November 2012
Türkische Faschisten in Nürnberg
„Für Frieden in der Türkei“…
| von Horst Sommer

Obamas Friedens-Nobelpreis-Rede
"Wir müssen damit beginnen, die schwere Wahrheit anzunehmen: Gewaltsame Konflikte werden wir zu unseren Lebzeiten nicht abschaffen können. Es wird Zeiten geben, in denen Nationen - die allein oder gemeinsam handeln - den Einsatz von Gewalt nicht nur als notwendig, sondern als moralisch gerechtfertigt
betrachten werden.
Dabei bin ich mir dessen bewusst, wasMartin Luther King vor Jahren während derselben Zeremonie sagte:"Gewalt führt nicht zu dauerhaftem Frieden. Sie löst kein sozialesProblem, sie erzeugt nur neue und kompliziertere." Als jemand, der alsunmittelbare Konsequenz des Lebenswerks von Dr. King hier steht, binich der lebendige Beweis für die moralische Kraft von Gewaltlosigkeit.Ich weiß, dass die Überzeugung und das Leben von Gandhi und King nichtsSchwaches, nichts Passives und nichts Naives hatten.
Aber als Staatschef, der kraft seines Amtseides verpflichtet ist, sein Landzu schützen und zu verteidigen, kann ich mich nicht nur von ihremBeispiel leiten lassen. Ich stehe der Welt gegenüber, wie sie ist, undich kann angesichts der für die amerikanischen Bürger bestehendenBedrohungen nicht untätig sein. Denn täuschen Sie sich nicht: Das Böseexistiert auf der Welt. Eine gewaltlose Bewegung hätte Hitlers Armeennicht aufhalten können. Verhandlungen können die Anführer der Al Kaidanicht überzeugen, ihre Waffen niederzulegen. Es ist kein Aufruf zumZynismus, wenn man sagt, dass Gewalt manchmal notwendig sein kann – esist eine Anerkennung der Geschichte, der Unvollkommenheit des Menschenund der Grenzen der Vernunft."
Quelle: http://www.uswahl2008.de/index.php?/archives/1962-Obamas-Nobelpreis-Rede-auf-deutsch.html
betrachten werden.
Dabei bin ich mir dessen bewusst, wasMartin Luther King vor Jahren während derselben Zeremonie sagte:"Gewalt führt nicht zu dauerhaftem Frieden. Sie löst kein sozialesProblem, sie erzeugt nur neue und kompliziertere." Als jemand, der alsunmittelbare Konsequenz des Lebenswerks von Dr. King hier steht, binich der lebendige Beweis für die moralische Kraft von Gewaltlosigkeit.Ich weiß, dass die Überzeugung und das Leben von Gandhi und King nichtsSchwaches, nichts Passives und nichts Naives hatten.
Aber als Staatschef, der kraft seines Amtseides verpflichtet ist, sein Landzu schützen und zu verteidigen, kann ich mich nicht nur von ihremBeispiel leiten lassen. Ich stehe der Welt gegenüber, wie sie ist, undich kann angesichts der für die amerikanischen Bürger bestehendenBedrohungen nicht untätig sein. Denn täuschen Sie sich nicht: Das Böseexistiert auf der Welt. Eine gewaltlose Bewegung hätte Hitlers Armeennicht aufhalten können. Verhandlungen können die Anführer der Al Kaidanicht überzeugen, ihre Waffen niederzulegen. Es ist kein Aufruf zumZynismus, wenn man sagt, dass Gewalt manchmal notwendig sein kann – esist eine Anerkennung der Geschichte, der Unvollkommenheit des Menschenund der Grenzen der Vernunft."
Quelle: http://www.uswahl2008.de/index.php?/archives/1962-Obamas-Nobelpreis-Rede-auf-deutsch.html
Freitag, 2. November 2012
"Grußbotschaft" an Frau Bildungsministerin

MÜNSTER. (hpd) Vorgestern weihte Bildungsministerin Annette
Schavan das Zentrum für Islamische Theologie Münster/Osnabrück ein. Das
nahm eine Gruppe von Musliminnen, die sich Free Minds nennt, zum Anlass, eine kreative Aktion in Form einer "Grußbotschaft" an die Ministerin zu richten. Free Minds will Missstände des Islam nicht weiter verschweigen, sondern diese öffentlich thematisieren.
Während also die Bildungsministerin auf ihrer Homepage eine Pressemitteilung
veröffentlicht: „Wir wollen dazu beitragen, dass die vier Millionen
Muslime, die in Deutschland leben, in unserer Gesellschaft beheimatet
sein können“, wehren sich die Free Minds gegen diese "politische Rückendeckung" und "institutionelle Privilegierung". Kein Wunder, die Musliminnen (und Muslime) von Free Minds
haben Angst, weil sie "mit Angst groß geworden sind. Der Islam war
unsere unvermeidliche Realität. Wir durften uns noch nie frei bewegen
und müssen nach wie vor jeden Schritt von uns immer erst gründlich
abwägen. Wir führen ein isoliertes und bedrohtes Leben."Da sie nicht in der Opferrolle verharren möchten, versuchen sie, möglich öffentlichkeitswirksam auf ihre Situation aufmerksam zu machen. So auch mit ihrer "Grußbotschaft", die im Wortlaut folgt:
Wir von Free Minds Münster möchten unsere Bundesbildungsministerin Annette Schavan herzlich grüßen und Sie in Münster willkommen heißen.
Frau Schavan, Sie werden das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) feierlich neu eröffnen. Leider können wir Ihre Freude an dem ZIT nicht teilen. Free Minds Münster ist eine Gruppe von emanzipierten Studentinnen mit muslimischem Hintergrund. Und wissen Sie, Frau Schavan, warum wir das Zentrum für Islamische Theologie nicht feiern können? Weil wir seit Jahren die von oben beschlossene Politik im Umgang mit dem Islam mit großer Sorge verfolgen.
Der Islam ist nicht mehr als eine Religion. Obendrein eine, die sehr viele Probleme macht. Vor allem für Mädchen und Frauen bedeutet er Unterdrückung und Unterordnung. Das sollten Sie besonders zur Kenntnis nehmen, Frau Schavan, – auch Sie sind eine Frau. Den Islam zu personifizieren und so zu tun, als würde er unter den berechtigten gesellschaftlichen Vorbehalten leiden, ist – wir können es leider nicht anders ausdrücken – einfach nur Quatsch. Tut uns leid, dass wir Ihnen das so direkt sagen müssen. Wir haben uns extra mit Vollverschleierung eingekleidet, weil auch das eine frauenfeindliche Realität des Islam ist. Wird das ZIT das weibliche Vermummungsgebot im Islam kritisch hinterfragen? Oder wird es solche entscheidenen Grundsatzfragen mit gewohnten Verschleierungen und Schönfärbereien umgehen?
Wir haben die öffentliche Privilegierung von Religionen ehrlich satt. Wann fängt endlich eine neue und fortschrittliche Zäsur an. Die Uni Münster unterbindet jede Form der Islamkritik. Und versucht sie in die Ecke des Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu stellen. Sie will nicht verstehen, dass es Opfer gibt, die diese Religion am laufenden Band produziert. Wer gegen jegliche Diskriminierung und Ausgrenzung ist, sich für Menschen- und Freiheitsrechte stark macht, darf diese Opfer nicht verschweigen.
Wir wollen nicht, dass Sie als Bildungsministerin den Anachronismus statt den Fortschritt in der Wissenschaft fördern. Religion und Wissenschaft gehören prinzipiell getrennt. Religionsfreiheit bedeutet auch, frei von jeder Religion zu leben. Religion ist und muss Privatsache bleiben. Das Unheil, was Religionen in der Menschheitsgeschichte verrichtet haben, sollte eine mahnende Lehre für jede zukunftsorientierte Politik sein, den Hokuspokus nicht weiter staatlich zu fördern. Menschen mit spekulativen Jenseitsvorstellungen sollten ihre Mitmenschen damit nicht weiter verunglimpfen und unterdrücken können. Es sollte Sie sorgen, wenn im Namen von Religionen Menschen getrennt, Gesellschaften gespalten werden. Eine Wissenschaft, Frau Schavan, die von Religion unterwandert wird, ist keine mehr. Als Bildungsministerin, sollten Sie sich für Bildung und Forschung einsetzen, und nicht für den Glauben von Glaubensgruppen.
Zum Schluss noch was ganz anderes: Frau Schavan, bitte machen Sie sich auch für nicht korrumpierbare WissenschaftlerInnen stark, die keine Form des Plagiats dulden. Denn wer sich nicht an die einfachsten Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens halten kann, hat die Grundlagen wissenschaftlicher Methoden nicht verstanden und dem gehört jedes Vertrauen entzogen!
Es grüßt Sie freundlich Free Minds Münster.
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